Presseseite
|
Trotz großer Hitze und Urlaubszeit trafen sich ein Großteil der deutschen Brau Ring Qualitätssiegelverwender zur Arbeitskreis Sitzung in Reichelshofen. Den heißen Temperaturen zum Trotz erarbeiteten sie weitere Maßnahmen, um das Qualitätssiegel in den Regionen der Brauereien weiter bekannt zu machen.
|
|
Obwohl der Biermarkt in Deutschland seit mehr als 15 Jahren rückläufig ist, gibt es bundesweit noch immer mehr als 1300 Brauereien. Zieht man hiervon jedoch die sogenannten Kleinst- oder Gasthausbrauereien ab, verbleiben noch rund 440 Brauereien mit einem Ausstoß von mehr als 5000 Hektolitern.
Der BRAU RING, 1973 gegründete Kooperationsgesellschaft privater Brauereien zählt heute mit ca.200 Brauereien in Deutschland sowie 26 Brauereien in der Schweiz und Österreich mit einem Gesamtausstoß von mehr als 7 Millionen Hektolitern zu den ernst zu nehmenden Playern im deutschen Biermarkt. Nachdem die Aktivitäten des BRAU RING in der Vergangenheit hauptsächlich auf die Bündelung der Einkäufe gerichtet waren, geht man jetzt auch den konsequenten Weg in Richtung Markt und Konsumenten Am 11.Juni 2010 wurden an historischer Stätte, dem Deutschen Hopfenmuseum im bayerischen Wolnzach die ersten 24 Brauereien mit dem BRAU RING Qualitätssiegel ausgezeichnet. Die Brauereien mussten dazu im Vorfeld ihre Biere von unabhängigen Instituten untersuchen und qualitativ nach speziellen Richtlinien testen lassen und werden sich dieser Prüfung in Zukunft jährlich unterziehen. Das Qualitätssiegel wendet sich mit den drei Kernaussagen "privat - regional - ausgezeichnet" direkt an die Konsumenten und wird über Gastronomie und Handel eingesetzt. Ziel ist es, mit dem Qualitätssiegel ein Gütezeichen zu schaffen für Privatbrauereien, die sich zu diesen Kriterien bekennen. Sie wollen sich damit absetzen auf der einen Seite gegenüber den nationalen aber andererseits auch den lokalen Wettbewerbern. Gerade die in der Region verwurzelten Privatbrauereien treffen mit ihren Bieren den Geschmack ihrer Konsumenten, der, wie Untersuchungen gezeigt haben, eben auch von Region zu Region unterschiedlich ist. Das Qualitätssiegel soll mit der Zeit ein Label im Biermarkt werden, so BRAU RING Geschäftsführer Matthias Hajenski, das den ausgezeichneten Brauereien einen Wettbewerbsvorsprung in einem heiß umkämpften Markt bringt und dem Verbraucher Sicherheit bei seiner Auswahl der Biere.
|
|
|
|
|
|
Ein stets brennendes Thema in den angeschlossenen mittelständischen Privatbrauereien sind die juristischen Grundkenntnisse des Verkaufsaußendienstes bei Gastronomieverträgen.
Auf Wunsch der Mitgliedsbrauereien hat die Brau Ring Kooperation zu dieser Thematik ein Seminar durchgeführt, das den Teilnehmern die Grundlagen in diesem Bereich vermitteln sollte. Volker Scheiwe und Andreas Marsau haben diese Aufgabe übernommen, das gut vorbereitete Tagungshotel Landwehrbräu Reichelshofen bot den hervorragenden Rahmen für diese Veranstaltung. Aufgrund jahrelanger Erfahrung in der Rechtsabteilung eines großen Brauereikonzerns konnten die beiden Juristen ihre Kenntnisse praxisbezogen vermitteln. Mit den verschiedenen Finanzierungsarten startete die zweitägige Schulung. Prüfung des Gastronomen und des Konzeptes sind ebenso wichtig im Vorfeld. Das Thema der Sicherheiten unterteilte sich in Inventar, Grundschuld, Grunddienstbarkeit, Bürgschaft und evtl. Lebensversicherungen. Auch wenn die Brauereivertreter nicht zu Minijuristen ausgebildet wurden, war das Forderungs- und Vertragsmanagement ein weiterer wichtiger Seminarinhalt, um die Zuhörer mit den Grundlagen zu versorgen, um die wichtigsten rechtlichen Aspekte einer vertraglichen Zusammenarbeit mit der Gastronomie schon im Vorfeld berücksichtigen zu können. Besonders gut kam bei den Teilnehmern an, dass Scheiwe und Marsau nicht mit Paragraphen und Gesetzen um sich warfen, sondern mit praxisbezogenen Inhalten die Themen erläuterten. Bei weiterem Bedarf aus dem Mitgliederkreis wird die Kooperation, wie Geschäftsführer Matthias Hajenski am Ende betonte, eine Neuauflage im Herbst ins Auge fassen.
|
|
Die Brau Ring Kooperation hat die Mitgliedsbrauereien Anfang März zur 6. Ideenbörse nach Veitshöchheim eingeladen und sehr viele sind gekommen.
Mit dieser Veranstaltung hat die Kooperation einen Rahmen geschaffen, um einen offenen Austausch von Maßnahmen und Erfahrungen im Bereich Verkaufsförderung und Marketing zu ermöglichen und neue Informationen von den Partnern der Zulieferindustrie zu erhalten. An diesem Tag haben Kollegen/ Kolleginnen von Aktivitäten im Marketing berichtet, die in ihren Brauereien erfolgreich oder auch mit dem einen oder anderen Hindernis durchgeführt wurden. Nach der Begrüßung durch den Brau Ring Vorsitzenden Eckhard Himmel und Geschäftsführer Matthias Hajenski informierte dieser über die seit der letzten Ideenbörse durchgeführten kooperativen Marketing-Aktionen. Anschließend berichtete der Vorsitzende von einer erfolgreichen EM-Aktion mit Icke Häßler. Wie man auch regional erfolgreich ein Großereignis nutzen kann, zeigte die WM Aktion mit T-Shirts der Kaiserbrauerei. Die Rubbellos-Aktion der Rugenbräu aus der Schweiz zur Stabilisierung des Preisniveaus gewährte einen interessanten Blick über die Grenze. Die Fa.Döhler machte mit neuen Portfoliostrategien durch neue Getränke neugierig auf das, was künftig möglich ist. Die Neueinführung der Euroflasche der Warburger Brauerei von der Marktanalyse bis zur erfolgreichen Umsetzung zeigte, dass auch mittelständische Brauereien professionell neue Perspektiven in der Gebindefrage umsetzen können. Traditionelle Produkte der Vereinsbrauerei Apolda neueingeführt belegte, dass das Rad nicht immer neu erfunden werden muss, um das Sortiment abzurunden. Dieser Vortrag interessierte genauso wie der gewährte Einblick der Fa.Maisel in die Schwierigkeiten des neuen Ökotex Standards. Ein aktuelles System im Festservice mit der Aussicht auf massive Kostenersparnis der Aalener Löwenbrauerei war der letzte Vortrag, bevor die Teilnehmer die neue Brau Ring Konzeption des Gütesiegels präsentiert bekamen. Mit den vorgestellten Werbemitteln überzeugte das Konzept die große Zuhörerschar, so dass die Verantwortlichen des Brau Rings optimistisch sind, mit diesem Beitrag ein Instrument zur Stärkung der regionalen Brauereistärke bereitzustellen. Abgerundet wurde die erfolgreiche Veranstaltung von einer Marketing-Ausstellung, bei der u.a. die Fa.Rastal Beispiele der Umsetzung des Gütesiegels im Gläserbereich präsentierte. Die Fa. Sunvista zeigte anschsulich die Umsetzungsmöglichkeiten bei Fahnen, Sonnenschirmen und Bannern. Man war sich wiederum einig, dass diese Veranstaltung ein gut investierter Tag für jeden mittelständischen Brauer war, wer ihn nicht genutzt hat, hat etwas verpasst.
|
|
|
|
Das diesjährige Braumeister Seminar des Brau Rings führte die technischen Mitarbeiter der angeschlossenen Privatbrauereien wieder nach Neresheim.
Bei seiner Begrüßung verwies Brau Ring Geschäftsführer Matthias Hajenski auf die Grundidee dieser Veranstaltung, praxisorientierte Themen für mittelständische Brauereien in den Mittelpunkt zu stellen. Darüber hinaus erläuterte er kurz die neue Konzeption des Brau Ring Gütesiegels, das den Mitgliedsbrauereien noch mehr Möglichkeiten bietet, sich mit ihrer regionalen Ausrichtung und mittelständischen Qualität zu profilieren. Wie gut das Seminar bei den Brauereien ankommt belegte die erneute Ehrung einer Brauerei für die zehnte Teilnahme, diesmal die der Schloßbrauerei Autenried. Die VLB-Mannschaft unter Führung von Roland Pahl hatte aus den zahlreichen Themenvorschlägen der Mitgliedsbrauereien wieder ein interessantes und praxisorientiertes Programm zusammen gestellt. Unterstützung erhielten sie von Dr. Hartmut Evers, KHS mit Vorträgen über den Zusammenhang von Physik und Abfüllung von Bier sowie Zukunftstechnologien in der Getränkeindustrie, Dr.Bruno Eschbach, Calvatis mit seinem Beitrag über moderne Bandschmierung sowie Helmut Ferstl, Weyermann Malz, mit dem Thema "Verwendung von Spezialmalzen". In dem umfangreichen Programm wurden außerdem folgende Inhalte besprochen: Zur Abrundung fand neben der theoretischen Verkosterschulung auch ein praktischer Teil mit den vielfältigen Bierspezialitäten der teilnehmenden Brauereien statt. Eine kleine Exkursion führte die Teilnehmer in die nahegelegene Härtsfelder Familienbrauerei, wo auf Einladung von Christoph Hald und Braumeister Dirk.Dieter Bergelt nach einer interessanten Betriebsbesichtigung auch die Bierprobe des umfangreichen Sortiments der Härtsfelder Bierspezialitäten nicht zu kurz kam. Im Anschluss an die Veranstaltung wurden von den Teilnehmern schon die Themenwünsche für das nächste Seminar gesammelt, so dass auch die Inhalte dieser Veranstaltung schon abgesteckt wurden.
|
|
|
|
|
|
Schon bei der Einfahrt nach Konstanz wurden die Teilnehmer von den Plakatwänden mit einer Grußbotschaft von Pro Media zur Brau Ring Jahrestagung 2009 herzlich willkommen geheißen.
Bei bekannt gutem Brau Ring Wetter stimmten die Rahmenbedingungen für die Veranstaltung, die den Start für die Neuausrichtung der Kooperation bildete. Zum traditionellen Brauer Buffet traf man sich im historischen Maurischen Saal des Golden Tulip Hotels, um sich auf die kommenden Tage einzustimmen. Die Gastgebende Brauerei Ruppaner, die mit großem Engagement die Veranstaltung unterstützte, lud am nächsten Morgen zur Brauereibesichtigung und anschließendem Imbiss, in die interessante Brauerei mit einer herrlichen Lage, direkt am Bodensee. Auch Konstanz selbst faszinierte die Besucher bei der folgenden Stadtbesichtigung, den Ausklang bildete der Kommunikationsabend in den Räumen der ehemaligen Bleiche. Samstagvormittag stand im Zeichen der Gesellschafterversammlung, bei der neben den Formalien, die bekanntermaßen zügig abgehandelt werden konnten, vor allem der offizielle Startschuss der Neuausrichtung interessierte. Vorsitzender Eckhard Himmel und Geschäftsführer Matthias Hajenski erläuterten noch einmal das Konzept, um für die weiteren Aufgaben der nahen Zukunft gut aufgestellt zu sein. Den Abschluss und Höhepunkt des Vormittags bildete ein Vortrag von Prof. Dr.Manfred Walzl aus Graz, der die Zuhörer mit seinem launigen und informativen Vortrag mit dem Thema "Jungbrunnen Bier - über die gesundheitliche Wirkung des Gerstensaftes" begeisterte. Nach diesen Erkenntnisse über die positiven Auswirkungen des Bieres konnten sich die Teilnehmer/innen noch in einer Lieferantenausstellung der Brau Ring Partner Finktec, Werbemittel Kleis, H.W.Brauereiservice sowie Pro Energy über deren neuste Angebote informieren. Ein Blick über den Tellerrand hinaus beim Besuch des Staatsweingutes Meersburg auf Einladung von Weba Fahnen rundete das Programm mit einer Fahrt über den Bodensee ab. Eine gelungene Veranstaltung bei herrlichem Wetter macht schon heute Lust auf die nächste Brau Ring Jahrestagung 2010 in Straßburg.
|
|
|
|
|
|
Im Zuge der Neuausrichtung der Brau Ring Kooperation formierte sich die erste Erfahrungsaustauschgruppe zum Thema Logistik.
Zum Start dieses Arbeitskreises verpflichtete die Kooperation den Branchen bekannten Logistikberater Manfred Giß, der die Moderation übernahm. Schwerpunkt dieses ersten Erfahrungsaustausches war das Thema Leistungslohn im Fuhrpark. Besonders hilfreich bei der praktischen Betrachtung war die Tatsache, dass eine Kollegenbrauerei schon seit 25 Jahren dieses Entlohnungsmodell praktiziert. Darüber hinaus wurden die neuen Vorschriften über Lenkzeiten erläutert. Das Thema Kennzahlen und Beurteilung wurde ebenfalls angesprochen, hierzu werden die Teilnehmer bei der nächsten Zusammenkunft eigenes Zahlenmaterial erarbeiten. Besonders hervorzuheben ist die Offenheit, mit der dieser Erfahrungsaustausch durchgeführt wurde.
|
|
Trotz Ferienzeit haben eine Reihe von Junioren/innen aus den Mitgliedsbrauereien der Brau Ring Kooperation eine Einladung nach Neumarkt zum ersten Erfahrungsaustausch der Nachwuchsinhaber angenommen.
Die Brauerei Glossner in Neumarkt war für diese erste Zusammenkunft ein hervorragender Gastgeber. Am Vorabend traf man sich zur Besichtigung der Brauerei. Hier beeindruckten besonders die technische Ausstattung mit PET-Anlage und die Vielfalt der hergestellten Produkte. Anschließend lud Franz Xaver Glossner jr. die Teilnehmer zum Abendessen und Verkostung der Bierspezialitäten in den Brauerei Gasthof ein. Am nächsten Tag eröffnete Brau Ring Geschäftsführer Matthias Hajenski nach der Begrüßung durch den Kooperationsvorsitzenden Eckhard Himmel mit einem Vortrag über Philosophie und das breite Dienstleistungsangebot des Brau Rings. Besonderen Wert lege die Gemeinschaft, dem Brauereinachwuchs anhand der Historie einen Eindruck über das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Kooperation zu vermitteln. Nur so kann man auch in Zukunft die Vorteile einer Mitgliedschaft effektiv nutzen. Schwerpunkt der Veranstaltung war aber ein Seminar von Dr.Wolfgang Stempfl zum Thema Biersensorik. Neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen der Sensorik und dem Entwickeln einer Biersprache, wurde die praktische Umsetzung durch verschiedene Verkostungen trainiert. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Besichtigung des Logistikzentrums der Brauerei Glossner. Man war sich einig, diesen Termin zu einem festen Punkt im Jahresterminkalender der Kooperation zu machen.
|

Kooperationsgesellschaft Privater Brauereien
Postfach 23 45, D-35533 Wetzlar
Buderusplatz 1, D-35576 Wetzlar/Lahn
Telefon +49 (0) 64 41 4 62 20 und 4 33 53
Telefax +49 (0) 64 41 4 88 15
Internet www.brauring-kooperation.de
E-Mail service@brauring-kooperation.de
Rechtsform: GmbH & Co. KG, Amtsgericht Wetzlar HRA 2980
Komplementär: Brau-Ring-Verwaltungs-GmbH Wetzlar
Geschäftsführer: Matthias Hajenski, Amtsgericht Wetzlar HRB 307
USt-IdNr.: DE 113740930
